Freitag, 11. Oktober 2013

Was tun, um im Winter gesund zu bleiben?


Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, weil relativ wenig gesicherte Kenntnisse vorliegen und der Stoffwechsel eines jeden Menschen eine individuelle Angelegenheit ist.

Wenn Krankheitserreger die natürlichen Barrieren des Körpers wie Haut oder Schleimhäute überwinden, sorgen Immunzellen dafür, dass sie unschädlich gemacht werden und sich nicht vermehren.

Kritiker bezweifeln zwar die Abwehrwirkung von Vitamin C in bezug auf Erkältungskrankheiten, allerdings ist längst wissenschaftlich belegt, daß Vitamin C den Krankheitsverlauf erheblich verkürzen und abmildern kann. Und das ist doch auch schon etwas.

Selbst die These mit der ausgewogenen Ernährung ist streng wissenschaftlich - zumindest in Teilen - auch nur eine Vermutung. Fest steht, daß die Ernährung einen Einfluß auf die Abwehrkräfte hat, aber man weiß nicht wie.

Bei den Test wurden lediglich bestimmte Nährstoffe weggelassen, um zu sehen, wie die Probanden reagieren bzw. welche Abwehrmechanismen ausfallen.

Man sagt zwar, daß eine normale Mischkost bzw. eine ausgewogene Ernährung einen maximalen Effekt auf das Immunsystem hat, aber definiert ist das keineswegs.

Eine heiße Milch mit Honig oder eine Hühnersuppe können zwar das momentane Wohlbefinden steigern, haben aber keine Wirkung auf das Immunsystem. Das sog. Abhärten und Saunagänge haben auch nur etwas mit der subjektiven Wahrnehmung zu tun, nicht aber mit dem Immunsystem.

Ein paar Dinge sind aber klar:

Kälte führt zwar nicht direkt zu Erkältungen, aber wenn wir frieren, reduziert dies die Immunabwehr. Andererseits trocknen in überheizten Räumen die Schleimhäute aus, was für das Immunsystem ebenfalls ungünstig ist.

Wir brauchen es also nicht zu kalt, nicht zu warm, nicht zu naß und nicht zu trocken. So einfach ist das.

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